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Gute Fette, schlechte Fette

Fett hat einen schlechten Ruf: Sahne, Speck und Co. machen dick und krank, heißt es. In einigen Fällen mag das sicherlich stimmen, aber es gibt auch gesunde Fette.

 

Stand der Wissenschaft

Selbst die Meinungen der Experten gehen weit auseinander, wie gut und/oder schlecht bestimmte Fette nun für den Körper sind. Nachdem es lange Zeit hieß, man solle sich insgesamt eher fettarm ernähren und weitestgehend auf Fett verzichten, fokussierte sich die Diskussion in den letzten Jahren hauptsächlich auf die tierischen Fette. Das sind diese, die beispielsweise in Milch, Butter oder rotem Fleisch vorkommen. Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt nun aber, dass Fette nicht nur negative Eigenschaften haben und es sei viel wichtiger, so die Experten der Friedman School of Nutrition Science and Policy in Boston, eine ausreichende Versorgung mit gesunden Fetten, wie sie in Nüssen, Fisch oder Avocados vorkommen, zu gewährleisten.

 

Gesundheitliche Auswirkungen

 Bestimmte Fette zu meiden, sei nach Ansicht der Experten auch keine Lösung. Denn die verminderte Zufuhr von Fetten führt häufig zu einem deutlich erhöhten Konsum an Kohlenhydraten, welche häufig auf Grund der Herstellung zu einem großen Teil aus Zucker bestehen. Die Entwicklung könne man beispielsweise in Deutschland besonders gut erkennen. Das Resultat: Waren in Deutschland 2014 nach Statistik noch etwas 50% der Männer übergewichtig bis adipös , waren es 2016 schon 66%, Bei den Frauen ist die Zahl von ca. 42% auf über 50% angestiegen (DAK Gesundheitsreport).

 

Eine Auswertung von Studien aus 186 Ländern ergab, dass die Zahl der Todesfälle durch einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, die auf den Mangel an pflanzlichen Fetten zurückzuführen ist, dreimal so groß ist wie die Zahl derer, die durch ein Übermaß an gesättigten Fetten verursacht wird.

 

Gute Eigenschaften von Fetten

 Sinnvoller ist es also, beim Konsum von Fett nicht nur die Risiken sondern auch die positiven Eigenschaften zu sehen. So schützen Fett in gutem Olivenöl, das Fett aus Nüssen, Fisch und Avocados etwa das Herz. Auch bei sportlichen Belastungen benötigt der Körper Fett als Energiequelle. Beim Konsum und das ist wie in vielen Fällen ein ähnliches Fazit, kommt es auf die Menge des Konsums an. Ein gesundes Maß an Fett ist immer positiv für den Körper und ein Übermaß in Kombination mit Bewegungsmangel führt zwangsläufig zu Hüftgold.

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